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Wartungsintervalle der DJI Agras T50: Täglich bis Jährlich

Eine strukturierte Wartung hält die DJI Agras T50 zuverlässig im Einsatz. DJI teilt die Wartung in fünf Ebenen auf, abgestuft nach Aufwand, Qualifikation und Zeitintervall.

EbeneZielgruppeWas wird geprüft?
Täglich (Daily Maintenance)Pilot:inSichtprüfung vor/nach dem Einsatz, Reinigung
Monatlich (Monthly Maintenance)Pilot:in oder BetriebVerschraubungen, Verbindungen, Zustand
Jährlich (Annual Maintenance)Webaro / autorisierter HändlerVollprüfung aller Verschleißteile
Einfache Wartung (Simple Maintenance)Pilot:in oder BetriebEinzelkomponente prüfen und ggf. tauschen
Komplexe Wartung (Complex Maintenance)Webaro / autorisierter HändlerZerlegen, Spezialwerkzeug, Firmware-Diagnose
Gesamtprodukt-Wartung (Whole Product Maintenance)Webaro / autorisierter HändlerUmfassende Systemprüfung nach 700 Betriebsstunden
IntervallWerWas
Vor jedem FlugPilotRotoren, Tank, Akku, Fernsteuerung
TäglichPilotSprühsystem reinigen, Schläuche/Düsen prüfen
MonatlichPilotRotorblätter, Landegestell, Schrauben
Alle 100 Flüge oder 1 MonatPilotErstinbetriebnahme-Check, danach alle 100 Betriebsstunden
Alle 6 MonatePilotESC-Check
Alle 700 FlugstundenHändler (Webaro)Austausch/Überholung zentraler Komponenten
Nach Sturz („Downed Crash”)Händler (Webaro)Tiefeninspektion aller kritischen Bauteile

Vor und nach jedem Einsatz:

  • Sichtprüfung des Fluggeräts: Sind Teile abgenutzt oder gebrochen?
  • Sprühsystem reinigen: Tank mit ausreichend Reinigungsmittel und Wasser füllen. Sprühvorgang starten, Hauptlieferpumpe spülen.
  • Filter und Flüssigkeitsstandanzeiger: Sichtprüfung, ob verstopft oder beschädigt.
  • Akku-Anschluss: Fremdkörper entfernen.
  • Propeller: Auf Schäden, Korrosion, Lockerheit prüfen. Propeller-Dichtung auf Abrieb kontrollieren.
  • Schlauchanschlüsse am Auslegerausgang: Undichtigkeiten erkennen? Anbringung zwischen Schlauch und Auslegerausgang visuell prüfen.
  • Landegestell: Sitz der Verschraubungen kontrollieren, das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment liegt bei 10 kgf·cm.
  • ESC-Prüfung: Anschlüsse und Beschriftung lesbar?
  • Frontrahmen / Kabel: Sitzringe, Sichtprüfung.
  • Alle Montageschrauben: Prüfen auf Lockerheit, nachziehen mit dem korrekten Drehmoment.

Die Jahreswartung übernimmt Webaro als autorisierter Händler. Geprüft werden u. a.:

  • Motor & Propellermotoren: Interner Widerstand normal? Kabelanschlüsse sauber?
  • Lieferpumpe / Zentrifugalsprüher: Dichtungshülsen, Laufräder, Pumpendeckel.
  • Radar-Halterung und RF-Modul: Elektrische Funktionsprüfung.
  • Leistungsverteilung, Kabelverteilungsplatine: Korrosion und Funktion.
  • Rahmen (vorn / Mitte / hinten): Sichtprüfung, Spannungstests.
  • RTK-Modul & SDR-Antenne: Positionsgenauigkeit und Signalqualität.
  • Gewichtssensor: Kalibrierprüfung.

Einige Komponenten werden nach 700 Betriebsstunden ersetzt, auch wenn sie äußerlich unauffällig erscheinen. Damit verlängert sich die Gesamtlebensdauer der Drohne deutlich:

  • Schläuche und Sprühtank-Filter
  • Motor & Propellerblätter
  • ESC-Module
  • Aircraft-Arm-Verbindungen und -Verschraubungen
  • Battery-Slider
  • Radar-Halterung
  • Cable Distribution Board

Nach einem Sturz ist eine Komplettinspektion durch den Händler Pflicht — unabhängig davon, ob die Drohne noch startet. Geprüft werden dann Propulsionssystem, Sprühsystem, Rahmenintegrität, RF-Modul und Positionierungssystem.

BILD: T50 im Webaro-Wartungsraum mit abgenommenen Propellern

[VIDEO: 700-Stunden-Service bei Webaro – Rundgang durch die Wartungsstation]